Geographie in der Schule  üben' bedeutet  Weltbuerger zu bilden,  die bewusst sind,die ihre Unabhängigkeit erreicht  haben,die verantwortlich und kritisch sind, die mit ihrem Milieu zusammen leben und dieses schöpferisch und haltbar für die Zukunft  verbessern können.

 

 Die italienische Geographie hat vor allem an den Universitäten ihr Forschungszentrum, an denen über 400 Dozenten in den Bereichen der allgemeinen Geographie und der wirtschaft-politischen Geographie tätig sind. Knapp 150 Dozenten arbeiten in den Bereichen der Geomorphologie und der allgemeinen Geographie. Neben den Dozenten sind noch viele junge Doktoranden tätig, die im Rahmen ihrer Doktorarbeit weiter forschen.

Die «Associazione dei Geografi Italiani» (AgeI, Verband der italienischen Geographen) sammelt die meisten Professoren, die an den Universitäten tätig sind.

Die Studenten, die sich für Geographie interessieren, finden unterschiedliche Studiengänge an den italienischen Universitäten, die das Fach Geographie als besonderen Schwerpunkt haben. Es gibt außerdem Studiengänge, die zu einem Abschluß in Geographie führen.

Dreijährige Studiengänge mit Abschluß in Geographie findet man an den Universitäten zu: Bologna, Florenz, Genua, Mailand, Padua, Ost-Piemont, Rom, Turin.

Zweijährige Studiengänge mit Abschluß in geographischen Wissenschaften findet man an den Universitäten zu: Bologna, Florenz, Genua, Mailand, Pisa, Rom, Turin.

Weiterhin gibt es in Italien zwei wichtige historische Verbände, die das Ziel haben, die wissenschaftliche Forschung zu fördern und die geographischen Disziplinen bekanntzumachen und zu verbreiten: die «Società Geografica Italiana» (SGI, Italienische Geographische Gesellschaft) aus Rom und die «Società di Studi Geografici» (SSG) aus Florenz. Andere Institutionen, wie der «Istituto Geografico Militare», die «Associazione Italiana Cartografia» und der «Touring Club Italiano», beschäftigen sich auch mit Geographie und Kartographie.

In der italienischen Schule wird Erdkunde im Kindergarten (durch Erlebniscamps, z. B. das Erleben der Umwelt), in der Grundschule (5 Jahre lang) und in der Sekundarstufe I (3 Jahre) unterrichtet. In dieser ersten Phase bleibt der Unterricht in einem historisch-geographischen Rahmen. In der Sekundarstufe II (5 Jahre) wird Erdkunde leider überwiegend nur in den ersten zwei Jahren unterrichtet.

Eine wichtige Verbindung zwischen der Schule und der Forschung bietet ein Verband - die «Associazione Italiana Insegnanti di Geografia» (AIIG) – der Lehrer und Dozenten vom Kindergarten bis zur Universität zusammenbringt. Dieser Verband verfolgt wichtige Ziele: die didaktische Forschung zu fördern, die Erziehung zur Geographie und deren Kultur zu verbreiten; die internationale Kenntnis und die Verständigung zu unterstützen, sowie das Recht jeden Volkes auf eigene Entwicklung.